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Wissenswertes

Wandern ohne Schmerzen

Knie- und Fussbeschwerden sind am Berg nicht nur störend, sondern können zu gefährlichen Fehltritten führen. Wie das verhindert werden kann, zeigen unsere Tipps für einen beschwerdefreien und sicheren Wanderspass.

Höchstleistungen für Füsse und Gelenke

Das Wandern erfreut sich grosser Beliebtheit, verlangt unserem Bewegungsapparat jedoch Einiges ab. Anders als beim gewohnten Gehen im Flachen, wirken auf unebenem Terrain und besonders beim Abstieg erhebliche Kräfte auf unsere Gelenke, Sehnen und Bänder ein. Nicht selten entspricht die Belastung beim Bergabgehen dem Vielfachen des eigenen Körpergewichts.

Wenn unter diesen Bedingungen Beschwerden wie Knieschmerzen , eine schmerzende Achillessehne oder Druckstellen entstehen, werden diese fälschlicherweise oft als unvermeidbare Begleiterscheinung langer Touren abgetan. In den meisten Fällen liegen die Ursachen jedoch in einer fehlerhaften Biomechanik, einer nicht optimalen Druckverteilung oder am unpassenden Schuhwerk.

Die Biomechanik des Fusses als Fundament

Verändert sich die natürliche Fussform – etwa durch einen Senk-, Spreiz- oder Knickfuss –, hat das direkte Auswirkungen auf die gesamte Biomechanik des Körpers. Knickt der Fuss in der Bewegung übermässig nach innen ein, rotiert der Unterschenkel zwangsläufig mit. Diese Bewegungsmechanik setzt sich über das Knie bis hin zur Hüfte fort und erzeugt schädliche Scherkräfte im Gelenk.

Auf langen Wanderungen führt diese konstante Fehlbelastung rasch zu Überlastungserscheinungen wie dem sogenannten Läuferknie, Entzündungen der Plantarsehne oder Verspannungen in der Rückenmuskulatur. Eine reine Dämpfung im Wanderschuh reicht hier oft nicht aus. Im Gegenteil: Zu weiche Sohlen können den Fuss im unwegsamen Gelände zusätzlich destabilisieren und Fehlstellungen sogar verstärken.

Schritt für Schritt zur Beschwerdefreiheit

Um Schmerzen nachhaltig vorzubeugen, gilt es, die individuellen Bewegungsabläufe ganzheitlich zu betrachten. Bei NUMO setzen wir genau hier an und verbinden präzise Analytik mit massgeschneiderter Orthopädietechnik.

Im Rahmen einer professionellen Lauf- und Ganganalyse untersuchen wir die individuelle Biomechanik unter dynamischen Bedingungen: Mit Hilfe modernster Messtechnik und unserem Fachwissen decken wir Fehlbelastungen, Asymmetrien der Beinachsen oder ungünstige Druckverteilungen exakt auf und ermitteln die eigentliche Ursache der Beschwerden.

Auf Basis dieser Ergebnisse fertigen wir individuell angepasste orthopädische Einlagen an. Diese korrigieren Fehlstellungen sanft, stellen die natürliche Ausrichtung der Beinachse wieder her und verteilen das Körpergewicht gleichmässig im Schuh. Das entlastet empfindliche Zonen, reduziert die Ermüdung der Muskulatur und sorgt für spürbar mehr Stabilität im Gelände.

Da eine Einlage ihre Wirkung nur im passenden Umfeld entfalten kann, vervollständigt eine gezielte Schuhberatung das Angebot. Dabei beurteilen wir Ihre bestehenden Wanderschuhe und finden gemeinsam heraus, welcher Schuhtyp – vom leichten Traillaufschuh bis zum stabilen Bergstiefel – Ihre Fussform und Ihr Wandervorhaben optimal unterstützt. Bei Bedarf empfehlen wir Ihnen passende Modelle unserer Partner oder bestellen den geeigneten Schuh zur anschliessenden Anpassung mit Ihren Einlagen.

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Ob auf dem Laufband oder der Indoor-Sprintbahn – vereinbaren Sie Ihren Termin für eine Laufanalyse und Ganganalyse ganz bequem online.

Häufige Fragen

Warum schmerzen die Knie besonders beim Bergabgehen?

Reicht ein guter Wanderschuh nicht aus, um Fussschmerzen zu verhindern?

Hilft eine orthopädische Einlage auch in festen Wanderschuhen?

Sind orthopädische Bandagen beim Wandern sinnvoll?

Sind Wanderstöcke bei Knie- und Rückenbeschwerden sinnvoll?

Können Wanderstöcke eine orthopädische Einlage oder Ganganalyse ersetzen?

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